Vorschub-Stufenrostfeuerung UTSW

Betriebsmedium: Wasser / Heisswasser / Dampf
Rostkühlung: Wasser
Leistungsbereich: 300 - 4200 kW
Leistungsregelung: modulierend
Brennstoff-Wassergehalt: M 8 - 44
Brennstoffsortiment:
Altholz / Restholz / Pellets / Sonderbrennstoffe

Brennstoffe mit extrem hohen Heizwert oder tiefem Aschenschmelzpunkt wie Spanplattenabfälle, Altholz, Körner, Reisschalen.

Einsatzgebiet:

  • Altholzentsorgungen
  • Pelletts und Industriepellets
  • Spanplattenfeuerungen in der holzverarbeiteten Industrie
inhaltsbild
  1. Brennstoffzuführung mit Stokerschnecke
  2. Brennkammer mit Wasserkühlung
  3. Wassergekühlter Stufenrost
  4. Ausbrandzone
  5. Unterrostentaschung – automatisch oder manuell
  6. Automatische Austragung der Rostasche
  7. Zugangstüre zu Unterrost
  8. Strahlungsgewölbe
  9. Feuerbeton mit definiertem Wärmedurchgang
  10. Sekundärbrennkammer – entsprechend Low-NOx Verfahren durch Luftstufung
  11. 3-Zug-Wärmetauscher
  12. Kesseltür mit automatischer Druckstoss-Abreinigung der Kesselrohre
  13. Abgasreinigung mittels Multizyklon mit automatischer Austragung der Flugasche
  14. Abgasventilator – wahlweise Anordnung rechts, links oder hinten
  15. Rost-Türe mit Sicherheitsverriegelung

Die UTSW - Kesseleinheit ist mit einem Schrägvorschubrost ausgerüstet und auch für Brennmaterial mit hohem Aschengehalt geeignet. Das Brennmaterial wird von der hinteren Seite der Feuerung auf den Schrägvorschubrost zugeführt. Der Rost besteht aus wassergekühlten Rostbalken und die Roststäbe sind so konstruiert, dass diese sich gegenseitig überlappen und dadurch der Rostdurchfall klein ist. Im Weiteren ist der Rost so ausgelegt, dass eine saubere, gleichmässige Verteilung der in verschiedenen Zonen zugeführten Primärluft möglich ist und dadurch eine ruhige, ungestörte Vergasungszone entsteht. Der Antrieb der Rostwagen erfolgt hydraulisch, wobei die Bewegungsintervalle automatisch der Leistung angepasst werden. Die komplette Brennkammer ist wassergekühlt und mit feuerfestem Material ausgekleidet und sorgt für eine entsprechende Kühlung auch bei Material, die eine hohe Feuerraumtemperatur erzeugen.

Die in der Brennkammer und dem Ausbrandzug zugeführte Sekundärluft ermöglicht eine gestufte Verbrennung für einen optimalen Ausbrand und eine Reduktion des NOX - Wertes in den Abgasen. Dadurch werden tiefe Emissionswerte erreicht.
Die Asche wird durch den Vorschubrost langsam zum Ende des Rostes transportiert und dort der automatischen Entaschung zugeführt. Unter dem Rost wird nach Wunsch eine Unterrostentaschung eingesetzt. Damit werden die Teile, welche durch den Rost fallen, einer Aschenschnecke zugeführt und zusammen mit der Rostasche direkt in einen Ascheneimer oder in einen Container gefördert.

Die Feuerungseinheit ist komplett von der Primär- und Sekundärluft umspült und sorgt zusammen mit der wirkungsvollen Isolation für minimale Abstrahlung. Über der Feuerung ist ein gut dimensionierter 3- Zug Rauchrohrkessel oder eine entsprechende Dampfkesseleinheit aufgesetzt. Der Multizyklon ist direkt hinter dem Wärmetauscher eingesetzt und kann optimal angeströmt werden.

Aufbau Brennkammer

inhaltsbild
  • Isolation der Brennkammer (100 mm) mit äusserem Verkleidungsblech
  • Wasserkühlung innerhalb doppelwandiger mit Zugbolzen verbundener Stahlblechkonstruktion
  • Mit Aluminiumfolie beschichtete feuerfeste Keramikfasermatte
  • Hitzebeständige Maueranker
  • Feuerfester Giessbeton (100 mm)

Der Feuerbeton wird mit hitzebeständigen Mauerankern an der Stahlkonstruktion der Brennkammer fixiert. Der Feuerbeton hat eine hohe Dichte sowie Temperaturbeständigkeit und wird in Sektionen gegossen. Dilatationsfugen zwischen den Sektionen kompensieren die Dehnung des Feuerbetons bei Temperaturschwankungen. Die hinter dem Feuerbeton liegende Keramikfasermatte schützt die Stahlblechkonstruktion vor Überhitzung.


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