Unterschubfeuerung UTSK

Betriebsmedium: Wasser / Dampf
Rostkühlung: Luft
Leistungsbereich: 180 - 900 kW
Leistungsregelung: modulierend
Brennstoff-Wassergehalt: M 10 - 50
Brennstoff-Sortiment: Holzhackschnitzel / Restholz

Einsatzgebiet

  • Schnitzelfeuerungen für private und öffentliche Anlagen
  • Späne- und Sägemehlfeuerungen in der holzverarbeitenden Industrie.
inhaltsbild
  1. Brennstoffzuführung mit Stokerschnecke
  2. Brennpfanne mit gegossenen Rostrippen und Primärluftzuführung
  3. Brennkammer
  4. Feuerbeton zur Wärmespeicherung
  5. Sekundärluft Eintritt
  6. Strahlungsgewölbe
  7. 3-Zug-Wärmetauscher
  8. Kesseltür mit automatischer Druckstoss-Abreinigung der Kesselrohre
  9. Abgasreinigung durch Multizyklon mit automatischer Austragung der Aschepartikel
  10. Abgasventilator – wahlweise Anordnung rechts, links oder hinten
  11. Rost-Türe mit Sicherheitsverriegelung
  12. Ausbrandrost
  13. Automatische Austragung der Rostasche
  14. Aschebehälter für Rostasche

Bei der Unterschubfeuerung UTSK wird das Material von unten in eine Verbrennungsretorte aus hoch legiertem Guss zugeführt. Die komplette Brennkammer ist mit feuerfestem Material ausgekleidet und sorgt für eine hohe Feuerungstemperatur auch bei feuchtem Material. Über dem Brennraum ist eine Strahlungsdecke eingebaut, die je nach Material variiert.  Die Primärluft wird durch die Gussstäbe in der Verbrennungsretorte geführt und erzeugt dort eine ruhige Vergasung des Brennmaterials. Die in der Brennkammer zugeführte Sekundärluft sorgt für einen optimalen Ausbrand und damit für tiefe Emissionswerte. Die Entaschung erfolgt über einen Ausbrandrost. Unter dem Ausbrandrost ist eine Aschenschnecke angeordnet, mit der die Asche direkt in einen Ascheneimer oder in einen Container gefördert wird.  Die Feuerungseinheit ist komplett von der Primär- und Sekundärluft umspült und sorgt zusammen mit der wirkungsvollen Isolation für minimale Abstrahlung.

Über der Feuerung ist ein gut dimensionierter 3- Zug Rauchrohrkessel aufgesetzt. Der Multizyklon ist direkt hinter dem Wärmetauscher eingesetzt und kann optimal angeströmt werden.

Aufbau Brennkammer

inhaltsbild
  • Dämmung der Brennkammer (100 mm) mit äusserem Verkleidungsblech
  • Luftkühlung innerhalb doppelwandiger Stahlblechkonstruktion (5-5 oder 6-6 mm)
  • Hochtemperaturbeständige Wärmedämmplatte (60 mm)
  • Mit Aluminiumfolie beschichtete feuerfeste Keramikfasermatte (13/25 mm)
  • Feuerfester Giessbeton (115-150 mm)

Der Feuerbeton wird mit hitzebeständigen Mauerankern an der Stahlkonstruktion der Brennkammer fixiert. Der Feuerbeton hat eine hohe Dichte sowie Temperaturbeständigkeit und wird in Sektionen gegossen. Dilatationsfugen zwischen den Sektionen kompensieren die Dehnung des Feuerbetons bei Temperaturschwankungen. Die hinter dem Feuerbeton liegende Keramikfasermatte und die hochtemperaturbeständige Wärmedämmplatte schützen die Stahlblechkonstruktion vor Überhitzung.


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